Was sollte beim Kauf eines Standkühlschrankes beachtet werden?


Der alte Kühlschrank gibt den Geist auf und ein Neuer muss her. Doch für welche Variante sollte man sich entscheiden? Es gibt unterbaufähige Kühlschränke, Einbaukühlschränke oder Standkühlschränke. Viele Jahre zurück stellte sich diese Frage gar nicht.

Denn die meisten Menschen besaßen eine Einbauküche, in der ein Einbaukühlschrank integriert wurde. Doch mittlerweile zieren frei stehende Standkühlschränke die modernen Küchen. Sie liegen absolut im Trend, besonders die amerikanischen Side-by-Side Kühlschränke, zusätzlich gibt es noch die Varianten wie Retro und Vintage Style. Ein einheitliches Bild wird jedoch nur durch einen Einbaukühlschrank erreicht. Auf der Seite Kühlexperte finden Sie dazu einen ausführlichen Kühlschrank Test.

Der Kühlschrank
Der Kühlschrank

Wieso man sich für einen Standkühlschrank entscheiden sollte?

Der Preis spielt eine ganz entscheidende Rolle, denn Einbaugeräte sind in der Regel teurer. Ein weiterer Nachteil liegt bei der Flexibilität, denn wenn die Wohnung öfters gewechselt wird, ist man mit einem Einbaukühlschrank sehr begrenzt. Einbauküchen werden meistens haargenau auf den jeweiligen Raum zugeschnitten, sobald der Raum sich ändert, stimmen die Maße nicht mehr. Ein Standkühlschrank hatte lange Zeit den Nachteil, dass er nur in Weiß erhältlich war.

Somit war das Gerät ein störender Faktor in der Küche. Doch heute sind fast alle Standgeräte ein Hingucker, ganz besonders in der amerikanischen Variante. Diese bestehen aus zwei Flügeln. Einer besitzt einen Sodastreamer und oft noch zusätzlich ein Gerät mit dem Eiswürfel hergestellt werden können. Gepunktet wird mit einer hohen Flexibilität, denn viele Modelle besitzen integrierte Rollen und können sich jedem Küchengrundriss anpassen. Sobald die Front des Kühlschranks noch in Farbe ist oder aus Edelstahl, kann so ein Standkühlschrank zum Prachtstück in der Küche werden. Etwas versetzt oder in einer Ecke lockert er jede langweilige Küche auf.

Das hohe Nutzvolumen

Die Einbaugeräte benötigen ein wenig Luft zwischen dem Schrank und dem Kühlschrank. Doch Standkühlschränke können diesen Platz getrost ausfüllen. Je nach Hersteller sind es zwischen zehn und zwanzig Prozent mehr Inhalt. Dazu ein kleines Beispiel, bei Standard-Modellen von 178 cm ist ein Volumen von 290 Liter möglich, wohingegen die Einbaugeräte nur 270 Liter aufweisen können. Zu spüren bekommen kann man das bei dem Gefrierfach, anstelle von 60 bis 70 Liter können 90 bis 95 Liter ausgefüllt werden. Tendenziell wird eher am Gefrierfach gespart, was oft ein komplettes Fach weniger bedeutet. Liebt man es viele Dinge einzufrieren und trotzdem einen Überblick zu behalten wird der Unterschied deutlich zu spüren sein.
Vorsicht ist jedoch bei der Tiefe geboten.

Die Breite wird fast bei allen Kühlkombis eingehalten aber in der Tiefe finden sich einige Zentimeter mehr an. So kann es sein, dass der Kühlschrank deutlich hervorsteht. Das bedeutet, man besitzt keine einheitliche Gerätefront. Schon vor langer Zeit, in der Antike, nutzte man Kühlschränke. Diese wurde natürlich nicht elektrisch betrieben, aber die Menschen transportierten Eis aus den Bergen in unterirdische Kellergänge und so konnten Lebensmittel länger frisch bleiben. Heute funktioniert natürlich das meiste mit Strom. Jedoch gibt es für unterwegs auch andere Varianten wie zum Beispiel mit Gas. Die warmen Temperaturen, die aus dem Inneren entzogen werden, werden an die Umgebung abgegeben. So können viele wichtige Dinge gut gelagert werden. 1876 wurde der erste Kühlschrank erfunden, der dem Heutigen ähnlich ist, ganz bekannt wurde der Herr Carl von Linde damit. Ein Kühlschrank sollte eine Temperatur zwischen zwei Grad Celsius und acht Grad Celsius vorweisen, um richtig zu funktionieren zu können. Doch in der modernen Welt können wir uns diesen kleinen kalten Raum gar nicht mehr wegdenken.

Wie funktioniert diese Kühlung überhaupt?

Mit einer Kältemaschine und der Wärmeübertragung wird im Schrank selbst die warme Luft herausgefiltert. Dafür kennt man drei Techniken, den Kompressorkühlschrank, das Peltiersystem und den Absorberkühlschrank. Bei einem Neukauf sollte gut auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Denn der meiste Stromverbrauch im Haushalt rührt vom Kühlschrank. Am Besten wäre es mit A oder sogar A+, A++ oder A+++. Zur gegebenen Zeit wird es bei der Stromabrechnung deutlich werden.

PreviousSiemens KG39EAI40 iQ500 - Das Plus an Energieeffizienz
NextSamsung RB29HER2CSA Kühl-Gefrier-Kombination